Mr. Pilks Irrenhaus
Von Ken Campbell

Guten Abend, meine Damen und Herren und willkommen in Mr. Pilks Irrenhaus. Lieben Sie Nonsens? Lachen Sie gern? Dann sind sie bei uns richtig. Hier können sie entspannen ohne abzuschalten. Sie dürfen sich zurücklehnen und werden von uns in die absurde Gedankenwelt eines genialen Irren entführt: MR. HENRY PILK. Zu allererst muss gesagt werden, dass Henry Pilk ein wirklich Wahnsinniger und Trinker von Format ist. Mal befindet er sich inner-, mal außerhalb von Irrenanstalten. Er ist abwechselnd freundlich und gewalttätig. Für Mr. Pilk ist ein Irrenhaus das, was der Name besagt: "Ein Haus, in das man dich gehen lässt, um darin irr zu sein… Irrsinn ist etwas Wunderbares. Er dürfte nicht unterdrückt werden. Seine Unterdrückung führt zur Geisteskrankheit."
Dieser Abend widmet sich ausschließlich Henry Pilks merkwürdigen Stückchen und Dramoletten. Sie erinnern an Shakespeares Dramen ebenso wie an Hitchcocks beste Filme. Im Mittelpunkt steht ein Thema, das wie kein anderes so an den Einzelnen von uns gebunden ist wie dieses: das Problem der eigenen Identität. Ganze Berufszweige ernähren sich von dieser persönlichen Frage. Mit fantastischer Besessenheit verfolgt Henry Pilk dieses Problem, um es zu lösen, lässt er uns in Abgründe blicken.

Szenen:

  1. Ein Mann wirft sich weg
  2. Die Frau, die nichts mehr unterscheiden kann
  3. Falsch gebucht
  4. Ich bin immer ich
  5. Das Huhn
  6. Der Fall einer männermordenden Nymphomanin
  7. Socke in der Suppe
  8. Wie lange geht das schon?
  9. Wie ich es in meinem Traum vorhergesehen habe – Deja vu
  10. Der Hammerzeh
  11. Die verschwindende Großmutter

 

 

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Manfred von Linprun

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