Heinrich von Kleist - Penthesilea

Lesung mit Musik und Bildern von Christine Rieck-Sonntag, Musik Richard Köll und Stefan Amannsberger, Rezitation Peter Glotz
 „Penthesilea“ – ein Liebesspiel mit Saxophon und Lust, mit Schmerz, Küssen und Gitarre, mit Richard Köll und Stefan Amannsberger. Eigene Kompositionen und der Kleist´sche Text, vorgetragen und gestaltet von Peter Glotz zu Bildprojektionen von Christine Rieck-Sonntag. 

Zum Fressen gern hat Penthesilea den Achill. Ein Liebesdrama um Leidenschaft und Tod. Und um die Amazonen, die nur den Mann lieben dürfen, den sie im Krieg bezwungen haben. Heinrich von Kleist hat ein Drama über diesen Mythos geschrieben, dessen Wortgewalt und Rhythmus die Malerin Christine Rieck-Sonntag inspirierte einen ganzen Penthesilea-Zyklus zu malen. Zur Wortgewalt kam so die Bildgewalt expressionistisch bedrängender Figuren. Als Meisterin des Aktzeichnens drückt Christine Rieck-Sonntag Liebeslust und entsetztes Verlassensein mit menschlicher Körpersprache auf ihren Leinwänden aus. Die mitreißenden Kompositionen zu diesen Penthesileabildern stammen von Richard Köll und Stefan Amannsberger. Mit zitterndem Tremolo und schluchzenden Tönen  zieht das Saxophon Richard Kölls mit Penthesilea in den Kampf, verirrt sich mit der vibrierenden Gitarre von Stefan Amannsberger im Wald der Gefühle. Wie ein schwingendes Seil trägt die Rezitation des Kleistschen Textes, modulationsreich gesprochen von Peter Glotz, durch das Unterholz der Leidenschaft. Trägt durch eine Geschichte, die so alt und tödlich, so jung, frech und frivol ist wie die Liebe.

 

pascom

Manfred von Linprun

Galerie Pasquay

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